Keine rückwirkende Verzinsung der Einkommensteuernachzahlung bei rückwirkendem Wegfall eines Investitionsabzugsbetrags

Gibt der Unternehmer die Absicht zu einer Investition auf, für die er einen Steuerabzugsbetrag nach § 7g des Einkommensteuergesetzes erhalten hat, verliert er rückwirkend den Anspruch auf die Steuervergünstigung. Die betreffende Einkommensteuer muss er dann nachzahlen, und zwar ohne einen Zinszuschlag. Dies ergibt sich aus dem heute veröffentlichten Urteil des Bundesfinanzhofs (BFH) vom 11. Juli 2013 IV R 9/12. Der BFH hat damit die in zahlreichen Betriebsprüfungen erörterte Frage nach der rückwirkenden Verzinsung der Steuernachforderung zugunsten der Unternehmer entschieden, allerdings nur mit Wirkung für die Vergangenheit. Denn für ab 2013 beanspruchte Investitionsabzugsbeträge ist die rückwirkende Verzinsung bei rückwirkendem Wegfall des Anspruchs kürzlich ausdrücklich gesetzlich geregelt worden (durch das Amtshilferichtlinie-Umsetzungsgesetz vom 26. Juni 2013). Pressemitteilung BFH Nr. 56 vom 04. September 2013

STEUERNEWS

Einkommensteuer | Beziehen von Polstermöbeln als Handwerkerleistung (FG): Das Beziehen von Polstermöbeln in einer nahe gelegenen Werkstatt des Handwerkers erfolgt nicht ...

weiterlesen

BEI STEUERFRAGEN.
EINFACH ANRUFEN.
TEL. 0900
1 406 200
*

Montag–Donnerstag
8.30–12.00 Uhr | 14.00–17.30 Uhr

Freitag
8.30–12.00 Uhr

* 1,99 €/MIN. INKL. 19 % MWST. AUS DEM DT. FESTNETZ;
MOBILFUNK GGF. ABWEICHEND | ES GELTEN DIE AGB